Digitale Verantwortung

Von Tomas Schiffbauer 16. Juli 2019

Die Verantwortung für den Erfolg der digitalen Weiterentwicklung unserer Unternehmen, Verwaltungen, Organisationen und letztlich unseres Landes tragen wir alle gemeinsam! Dabei geht es nicht um „die da oben“ oder „die da unten“. Vielmehr kann jeder in seiner Rolle und in seinem Umfeld seinen persönlichen Beitrag leisten.

Dass es sich dabei um eine Mammutaufgabe handelt und jeder von uns betroffen und zugleich gefordert ist, zeigt unter anderem das Interview mit Dieter Spath im Handelsblatt. Darin wird aufgezeigt, dass diese Herausforderung gesamtgesellschaftlich gelöst werden muss. Als Berater und Begleiter in Veränderungsprozessen liegt das Spielfeld der Politik nicht in unsere Kompetenz. Unsere Stärken liegen im Bereich von Methoden und Vorgehensweisen, um Wandel und Veränderungen zu gestalten. Damit Betroffene zu Beteiligten werden nehmen wir Menschen mit auf die Reise, die sie zu Mitwirkenden macht. Daher sehen wir unseren Beitrag, unsere Sinnstiftung darin, Menschen Hilfe zur Selbsthilfe zu vermitteln und sie dabei aktiv zu unterstützen, ihren Weg zu finden. Dies scheint uns angebracht zu sein, da es offensichtlich viele Menschen in Unternehmen und Organisationen gibt, die das Thema digitale Verantwortung bewegt und gleichzeitig eine Art Ohnmacht herrscht, wie sie die Herausforderung angehen sollen.

Die Aussage „Change-Projekte hängen von den Mitarbeitern ab“ trifft es nicht ganz, auch wenn der Artikel im CIO-Magazin viele gute und richtige Aspekte darstellt. Mitarbeiter alleine können den Wandel nicht bewerkstelligen. Jedoch ohne die Mitarbeiter wird jeder Versuch des Managements scheitern. Folglich geht es nur zusammen. Die Aufgabe des Top-Managements ist es, die passenden Vorgehensweisen kennen (zulernen), sie anzuwenden und als Vorbild vorauszugehen und vorzuleben, was sie selbst einfordern.

Managern fehlt oft das Wissen, um Methoden richtig anzuwenden

Weiterhin ist es Führungsaufgabe und Verantwortung von Managern, den Mitarbeitern Hilfe und Unterstützung anzubieten, damit diese ihren Teil der Verantwortung übernehmen können. Dies bedeutet konkret, Klarheit darüber zu haben, was und wie zu tun ist. Da fangen oft die echten Schwierigkeiten an und hier ist auch der Punkt, an dem ich o.g. Artikel im CIO-Magazin widerspreche. Ohne Hilfe von externen Beratern werden die meisten Manager – auch die im Top-Management – daran scheitern, digitale Verantwortung nachhaltig und erfolgreich zu etablieren. Berater dürfen natürlich nur temporär als Begleiter zum Einsatz kommen und nicht als permanenter Stabilisator und Garant dafür, dass die Organisation funktioniert.

Viele Top-Manager in den Unternehmen kennen Methoden zum Wandel und zur Aktivierung von Mitwirkenden, doch in deren Anwendung sind sie verständlicher weise ungeübt. Was nachvollziehbar ist, da das Tagesgeschäft eines Managers nicht darin besteht, Wandel und Veränderung zu begleiten.

Unserer Meinung nach ist es die Kombination aus Top-Management, Mitarbeitern bzw. Mitwirkenden und erfahrenen Begleitern von außen, die benötigt wird, um der digitalen Verantwortung gerecht zu werden – gemeinsam wachsen heißt das Motto. In den kommenden Wochen wollen wir das Thema "Digitale Verantwortung" erörtern und aufzeigen, wie ein Zusammenspiel der drei Rollen aussehen kann.

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