Durch innovative Prinzipien zu mehr Wachstum und Gewinn

Von Marcel Strobel 16. Juni 2020
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Jetzt die Zeit nutzen für widerspruchsfreie Geschäftsmodelle. Und durch innovative Prinzipien zu mehr Wachstum und Gewinn. Aber wie? Werden Unternehmen nach dem Shutdown gegen mehr oder weniger Wettbewerber antreten und bestehen müssen? Eine verlässliche Prognose ist nicht möglich. Aber eines ist klar: Wettbewerb wird weiterhin marktbeherrschend sein. Daher wird nach der Krise wahr und richtig sein, was es bereits vor der Krise war: Bessere Angebote setzen sich gegen weniger gute Angebote durch.

Entweder - oder? Sowohl als auch!

Geschäftsmodelle sind meist historisch gewachsen. Ein Bereich oder Prozess des Unternehmens wurde früher entwickelt als andere. Das führt zu Konflikten, manchmal sogar zu Widersprüchen. Entgegengesetzte Interessen bremsen dann genau an der Stelle, wo sich ein Unternehmen im Wettbewerb zu anderen Anbietern befindet. Das schmerzt, denn im Grunde wäre ja das Unternehmen zu einer besseren Leistung fähig, wenn es da nicht diese sich gegenseitig blockierenden Abteilungen und Prozesse gäbe.

Von technischen Entwicklungen haben wir lernen können, dass durch die Verwendung von Separations-Prinzipien diese Widersprüche lösbar sind. Da diese Prinzipien auch auf Geschäftsmodelle übertragbar sind, können auch hier Widersprüche innovativ gelöst werden.

Separations-Prinzipien zur Auflösung von Widersprüchen

Stellen Sie sich zum Beispiel eine Vertriebsorganisation vor, die sich voll und ganz auf die Ermittlung und Befriedigung von Kundenbedürfnissen konzentrieren kann. Aus Unternehmenssicht wäre es eventuell vorteilhaft, wenn die Verkäufer alle kundenrelevanten Vorgänge durchführen. Erstellung von Angeboten und Rechnungen, Beratung, Kundenservice und Mahnwesen. Aus Prozesssicht ist dies sicherlich eine Überlegung wert. Nicht aber dann, wenn Umsatz der Engpass ist und dieser nur durch aktives Handeln der Verkäufer gelöst wird. Hier bietet sich die Separation im Raum an. In technischen Systemen ist damit gemeint, dass sich widersprechende Eigenschaften an unterschiedlichen Stellen so im Raum angeordnet werden, dass sie - ohne sich nachteilig zu beeinflussen - existieren können.

Auf die Situation in der Vertriebsorganisation übertragen hieße das, dass die Verkäufer alle die ihnen zur Verfügung stehende Zeit ausschließlich darauf verwenden, aktiv Umsatz zu generieren: Kunden besuchen und Bedarfe ermitteln. Der Rest wird durch andere Abteilungen übernommen. Verkäufer können so mehr Kunden pro Tag besuchen und erzielen höhere Umsätze.

„Das ist doch trivial“, könnte jetzt Ihr Gedanke sein. Und damit liegen Sie richtig. Aus meiner Erfahrung kann ich jedoch berichten, dass eine "engpass-konzentrierte" Prozessorganisationen bei weitem noch nicht überall dort Einzug gehalten hat, wo Engpässe durch angepasste Rollenmodelle behoben werden könnten.

1. Prinzip: Die Separation im Raum

Eines von vier Prinzipien zur Auflösung von Widersprüchen ist das Prinzip der Separation im Raum. Die gute Nachricht: Mittels einer dieser vier Prinzipien kann jeder Widerspruch aufgelöst werden.   

Die wesentlichen Bestandteile dieser Strategie sind, die aktuellen Prozesse zu analysieren, den darin enthaltenen Widerspruch zu identifizieren und diesen mittels eines Separations-Prinzips aufzulösen. Daraus werden dann Maßnahmen abgeleitet, die zu einem gelösten Engpass führen.

Hier finden Sie ein kurzes Video, das in groben Zügen beschreibt, wie man die Methode der Widerspruchsauflösung der Separation im Raum anwenden kann und worauf es ankommt.

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Widerspruchsfreie Geschäftsmodelle durch innovative Prinzipien

Davon abgesehen haben Sie Interesse an den weiteren Separations-Prinzipien zur Auflösung von Widersprüchen bei Geschäftsmodellen? Dann freue ich mich jetzt auf Ihre Kontaktaufnahme über mein Beraterprofil > Marcel Strobel.

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