Kunden einbinden ist schlank im Projektmanagement #LeanFasten Teil 1

Von Christoph Dill 07. März 2019
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Manchmal verlieren wir den Kunden aus den Augen beim Versuch, effizienter zu werden: Wir verlagern Arbeit zum Kunden, die wir nicht machen wollen, reduzieren die Servicequalität, die Ansprechzeit oder verschlechtern den Service, weil der Effizienzdruck auf die Mannschaft zu groß wird. Eher ungünstig, denn meist regieren Kunden sehr sensibel darauf und kündigen die Freundschaft.

Integrieren und gemeinsam das Problem verstehen ist eine wichtige Basis

Die meisten Ideen sind nicht das Ergebnis und der Verdienst eines Einzelnen. Meist ist es Teamarbeit. Klar – vielleicht hat einer allein mal einen Geistesblitz, das kann gut sein. Aber funktionierende und gute Lösungen sind in der Regel Teamarbeit. Auch scheitern die meisten Ideen und Verbesserungen nicht an der Idee selbst, sondern an der nicht funktionierenden Umsetzung. Es funktioniert nicht, weil

  • wir das Problem nicht von allen Seiten richtig verstanden haben.
  • wir nicht beteiligt waren und zu Handlangern degradiert werden, die nur umsetzen sollen.
  • wir lieber Recht haben wollen, als gemeinsam eine funktionierende Lösung zu finden.

Zugegeben, weiche und schwer greifbare Faktoren. Aber oftmals ein zentrales Problem in Changeprojekten. Daher sehen wir #LeanFasten als Teamarbeit. 

Fragen durchdringen – auch in der Tiefe – und daraus Verständnis entwickeln hilft!

Es gilt der Grundsatz: Gemeinsam starten, zusammen ankommen. Das ist natürlich oft langsamer (vor allem beim Start), aber nachhaltiger (weil es dann wirklich funktioniert). Schritt 1 ist es, im Team ein ganzheitliches Verständnis in der Tiefe aufzubauen. Wir müssen uns zuerst den Prozess aus Sicht aller Beteiligter ansehen und versuchen zu verstehen, was das Problem ist. Das hilft. Je konsequenter wir alle Sichten aller Beteiligten einnehmen und deren Bedürfnisse, Wünsche, Anforderungen sowie Probleme und Ärgernisse ansehen, desto eher bekommen wir eine Idee, wie man etwas ganzheitlich besser machen kann.

Auch die Beschäftigung mit dem Thema in der Tiefe hilft, damit wir Generalisierungen auf die Schliche kommen: Immer geht das schief, nie klappt etwas … . Das kennen Sie sicher auch. Wenn wir die Problematik und die Mechanik dahinter begreifen wollen, müssen wir tiefer gehen: Wann genau klappt es nicht? Was sind die konkreten Rahmenbedingungen? Wie oft kommt das vor? Wie genau sind die Auswirkungen? Wie oft treten diese Bedingungen ein? Beobachten hilft dabei ungemein. Zählen, quantifizieren, systematisieren und dann daraus erste Erkenntnisse ableiten. 

Wie das in der Praxis aussieht, können Sie in unserer Case Study, die wir mit Video und ausführlicher Beschreibung für Sie aufbereitet haben nachvollziehen. Hier finden Sie mehr dazu:

Mehr zum Thema Digitalisierung im Allgemeinen finden Sie hier:

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#LeanFasten

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