Ziele im #LeanFasten – Wie ich mich und mein Team auf erreichbare Ziele konditioniere...

Von Christoph Dill 20. März 2019
Folgen Sie mir:

Ok, ich gebe es zu: Ratgeberliteratur im Blog ist irgendwie öde. Aber das Thema Ziele bewegt mich besonders im Zusammenhang mit #Strategie und #LeanFasten immer wieder. Habe selbst schon viel ausprobiert – mit und ohne Erfolg. Mit und ohne Frust.

Aber Hand aufs Herz: Schaffen Sie immer was Sie sich als Ziel setzen? Mehr Sport, gesünder essen, ein berufliches Ziel erreichen … oft hält dieses groß vorgenommene Vorhaben keine Woche, bevor es still und heimlich in der Vergessenheit verschwindet.

Schade eigentlich. Auch die Begründung, dass ich kein ganz anderer Mensch geworden bin, oft zu zu großen Zielen neige, reicht mir ehrlich gesagt auch nicht. Es macht mich nachsichtiger mit mir, aber nicht richtig zufrieden. Darum bin ich für mich mal dem Thema nachgegangenen.

Ich beginne mit einer kleinen Geschichte:

Eines Tages war ein alter Professor beauftragt, einer Gruppe von Geschäftsführern einen Ausbildungskurs in effizienter Zeitplanung zu geben. Dieser Kurs machte eine von fünf Einheiten eines Seminartages aus und der Professor hatte nur eine Stunde zur Verfügung, um seine Botschaft zu vermitteln.

Aufrecht vor dieser Elitetruppe, die bereit war alles niederzuschreiben, was der alte Professor sagte, schaute der Dozent einem nach dem anderen langsam in die Augen, um schließlich langsam anzukündigen: „Wir werden miteinander ein kleines Experiment machen.“

Der alte Professor stellte vorsichtig einen großen Glaskrug auf den Tisch und füllte ihn mit etwa einem Dutzend tennisballgroßer Steine, die er bedächtig in den Glaskrug setzte bis der Krug randvoll war und darin kein Platz mehr war. Da hob der alte Professor den Kopf: „Ist der Krug voll?“ fragte er. Alle antworteten: „Ja“. Er wartete und frage nach: „Tatsächlich?“

Darauf bückte er sich, holte ein Gefäß mit Kieselsteinen hervor und füllte bedächtig den Glaskrug – rührte um – füllte nach – bis die Kieselsteine alle Lücken füllten.

Der alte Professor hob erneut den Kopf und frage: „Ist der Krug voll?“ Da begann es sich unter den Teilnehmern zu regen – einer antwortete „Wahrscheinlich nicht“ – „Gut“, antwortete der Professor. Er neigte sich nach unten und holte diesmal einen Kessel mit Sand. Bedächtig goss er den Sand in den Glaskrug. Der Sand schickte sich an, die Räume zwischen den großen Steinen und dem Kies zu füllen.

Noch einmal frage der Professor: „Ist der Krug voll?“ – Ohne zu zögern entgegneten alle Schüler „Nein“ – „Gut“. Gerade so als ob die hochgepriesenen Schüler eine Fortsetzung erwarteten nahm der Professor eine Kanne mit Wasser und goss das Wasser in den Krug bis der Krug randvoll war. Nun erhob sich der Professor und frage die Gruppe: „Was will uns dieses Experiment sagen?“

Der mutigste unter den Zuhörern meinte in Anbetracht des Kursthemas: „Es zeigt uns, dass wir sogar dann, wenn wir meinen, dass unser Kalender randvoll ist, noch weitere Termine vereinbaren und Dinge erledigen können, wenn wir es wirklich wollen.“

„Nein.“ Meinte der alte Professor – „Darum geht es nicht. Die große Wahrheit die uns dieses Experiment zeigt, ist die folgende: Wenn wir nicht als erstes die großen Steine in den Krug setzten, bringen wir die anderen Dinge nicht mehr hinein.“ Darauf erfolgte tiefes Schweigen, die Offensichtlichkeit seiner Worte leuchtete jedem ein.

„Was sind die großen Steine in Ihrem Leben?“ frage der Professor. „Gesundheit? – Familie? – Freunde? – Die Verwirklichung ihrer Träume? Tun was Ihnen gefällt? Oder: Etwas ganz anders?“

„Nehmen Sie daraus mit, dass es wichtig ist, zuerst die großen Steine im Leben zu platzieren, sonst laufen wir Gefahr, erfolglos zu sein …. Wenn wir den Nebensächlichkeiten den Vorrang geben, also etwa Kies, Sand und Wasser, dann füllen wir unser Leben damit auf, und somit fehlt uns die kostbare Zeit, um uns den wichtigen Anteilen unseres Leben zu widmen. Vergessen sie daher nicht die Frage: Was sind die großen Steine in Ihrem Leben?“  

(Quelle: Unbekannt) 

Und damit sind wir wieder beim Priorisieren, Sortieren und Fokussieren, auch beim #LeanFasten. Das Folgende hat nicht den Anspruch auf hundertprozentige, wissenschaftliche Korrektheit, aber es hat mir geholfen und hilft mir immer noch, um meine Ziele strukturiert zu setzen. Vielleicht ist es daher auch etwas für Sie: 

Zuallererst: Warum scheitern wir?

Basis für alles ist Eigenmotivation und Engagement. Das kann uns niemand diktieren. Wenn hier bereits ein Riss angelegt ist, ist unser Scheitern vorprogrammiert: Nur wenn ich überzeugt bin, schaffe ich den ersten Schritt. Und genau um den geht es. Es geht um das Handeln nach dem Ziel und zwar ab Tag 1.

Wenn der Start(zeit)punkt nicht klar ist, wenn es nicht ganz konkret ist wann, wie und wo wir den ersten Schritt in Richtung Ziel machen oder wenn wir zu schieben beginnen, wird es kritisch.

Darum muss der erste Schritt klar definiert, klein, einfach erreichbar und gleichzeitig ein klares Zeichen für uns selbst sein. Wenn wir zuerst zu viele Hürden überwinden müssen, dann wird es nichts. Dann ebbt die Motivation, die Begeisterung für das Ziel ab, bevor wir richtig angefangen haben.

Folgende vier einfache Tricks helfen, damit Sie schneller und einfacher Ihre #LeanFasten-Ziele zu erreichen:

  • Erster Trick: Nutzen Sie klare und positive Ziele 
  • Zweiter Trick: Nutzen Sie die Wenn-dann-Strategie
  • Dritter Trick: Setzen Sie sich Zwischenziele, die Sie überprüfen können
  • Vierter Trick: Bringen Sie sich unter positiven Zugzwang

Mehr über die effektive Zielsetzung erfahren Sie hier:

Download

 

#LeanFasten

Jetzt anmelden

Beliebte Beiträge