Unzufriedenheit im Job, Karriereberatung

Macht Ihr Job Sie auch unglücklich??

Wieder einmal hat das renommierte Beratungshaus Gallup (gallup.de) eine bundesweite Befragung von Beschäftigen, über deren Einsatz und die Einstellung zu ihrem Arbeitgeber durchgeführt.

Für die aktuelle Studie (2016) wurden wieder über 2.000 Arbeitnehmer, die durch ein Zufallsprinzip ermittelt wurden, befragt. Die Studie ist damit repräsentativ für alle Arbeitnehmer ab 18 Jahren.

Nur 15% aller Arbeitnehmer haben eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber!

Wie in jedem Jahr ergab auch die Studie für das Jahr 2016 das nur rund 15% aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber aufweisen. Eine geringe emotionale Bindung geben rund 70% der Befragten an. Keine emotionale Bindung weisen 15% der Mitarbeiter auf. Diese Mitarbeiter haben sicherlich bereits innerlich gekündigt.

Die Ergebnisse der aktuellen Befragung decken sich in hohem Maße mit den Ergebnissen aus den vorangegangenen Jahren. Lediglich die Zahl der Menschen ohne emotionale Bindung zum Arbeitgeber hat sich seit 2012 (24%) auf 2016 (15%) doch etwas verbessert.

Was bleibt sind aber rund 85% aller Arbeitnehmer, die keine oder nur eine geringe Begeisterung für ihre Arbeit zeigen. Viele von ihnen suchen die fehlende Bestätigung oder den fehlenden Spaß in Freizeitaktivitäten wie Sport oder Vereinsaufgaben.

Was sind die Gründe für diese Entwicklung?

Wie so oft in den letzten Jahren liegt der Hauptgrund, nach Aussage der Befragten,  in der jeweiligen Führungskraft. Gerade Wertschätzung, Vertrauen und eine offene Kommunikation werden dabei vermisst. Dadurch lassen sich auch moderne „agile“ Managementmethoden nicht einführen.

Ich frage mich aber immer wieder: Warum wechseln diese Arbeitnehmer – zumindest die Mitarbeiter ohne emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber – nicht den Arbeitsplatz oder suchen sich eine neue berufliche Aufgabe?

Sicher, dahinter stehen natürlich finanzielle Aspekte und die Angst den derzeit erreichten Lebensstandard nicht halten zu können, oder den neuen Job in der Probezeit wieder zu verlieren. Macht aber so ein Job nicht auf Dauer krank und extrem unzufrieden??

Gibt es dazu eine Lösung?

Vielleicht hilft es diesen Menschen, die beruflichen Möglichkeiten mit einem professionellen Karriereberater zu durchleuchten und eine berufliche Strategie für die Zukunft zu entwickeln. Danach sollten diese Menschen in der Lage sein zu entscheiden, ob eine Kündigung Sinn macht und wie groß die Risiken dabei wirklich sind.

Wie sehen Sie das? Welche Erfahren haben Sie bisher gemacht?

Foto:

1 Antwort
  1. Sascha von SH-Internetmarketing says:

    Ich finde jeder sollte da auf sein Bauchgefühl hören und sich dann für einen Weg entscheiden. Nicht jeder kann selbstständig sein aber man kann sich umorientieren. Ich zb. bin selbstständig und habe mich dazu entschlossen, damit ich nie wieder von irgendeinem Arbeitgeber abhängig bin. Man muss sich einfach entscheiden und auf sein Ziel zuarbeiten.

    LG Sascha

    Antworten

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