Aktuelles

SCRUM erklärt in 4 Minuten – mit der Pizzeria Agile

L & P Berater Tomas Schiffbauer erklärt Ihnen in der Pizzeria Agile schnell und einfach die wichtigsten Fakten rund um SCRUM – und das in nur 4 Minuten:

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Impact Week 2017 – Der Countdown läuft

Am 20. August war es soweit: Das Vorbereitungstreffen der Impact Week Bogota fand statt.

Im AppHouse in Heidelberg hat sich ein bunt gemischter Haufen von Freiwilligen getroffen. Von Jung bis Alt, von Informatiker über Designer bis hin zu Psychologen, Sie alle treibt das gemeinsame Interesse an Design Thinking an. Gleichermaßen der Spirit mit diesem Vorgehen andere Menschen zu unterstützen für sich und Ihre Umgebung Innovationen zu schaffen, die das Leben etwas besser machen und Erleichterung der Lebensumstände. Die Themengebiete umfassen bekannte oder offensichtliche Themen, wie FairTrade und Tourismus oder eher weniger offensichtliche, wie Public Policy oder …. Zu den Themen wurden Teams gebildet und erste Ideen gesammelt und Aufgaben für die Vorbereitung auf die Gespräche mit den Studenten verteilt.

Neben der Vorstellungsrunde und allgemeinen Organisatorischen Themen wurden auch Rollen, wie die des  Happiness Manager verteilt. Genauso wurde darüber gesprochen, welche Sorten Schokolade und Gummibärchen die geeignetste Nervennahrung sind und den höchsten Fun-Faktor haben…und dass Bogota auf gut 2.500 m liegt und trotz der Nähe zum Äquator dort im September eher europäisches Herbstwetter herrscht.

An Klamotten zu packen ist alles, was der Kleiderschrank hergibt: von Casual Business, über Freizeitkleidung für den Wochenendausflug bis hin zum feinen Zwirn für die Verleihung der Impact Week Awards am Ende der 10 Tage. Zusammen mit der Nervennahrung können da 23 kg Gepäck schon knapp werden.

Hier, für die Zwischenzeit ein paar Impressionen aus dem AppHouse. Im September geht es dann live weiter, wenn wir nach Bogota starten. Dann wird es auch ein paar YouTube Videos auf unserem Channel geben.

Foto: Liebich & Partner”

Canvas als Werkzeug für den kompletten Innovationsprozess

Inwiefern sich “Canvas” als Werkzeug eignet, um den kompletten Innovationsprozess abzubilden, schildern Dr.-Ing. Christoph Dill und Tomas Schiffbauer in folgendem Video…

Foto: Liebich & Partner”

Neue Innovationsmethoden – Canvas

Neue Innovationsmethoden gibt es vielfach – doch was haben diese für einen Nutzen?

Dr.-Ing. Christoph Dill und Tomas Schiffbauer geben einen kurzen Einblick in die Innovationsmethode “Canvas”…

Im nächsten Video wird gezeigt, inwiefern sich Canvas als Werkzeug eignet, um den kompletten Innovationsprozess abzubilden.

Foto: Liebich & Partner”

Lernlandkarte zum beteiligungsorientierten Projektmanagement

Wieso schreiben wir angesichts vieler neuer, progressiver Methoden gerade jetzt noch eine Lernlandkarte zum Thema Projektmanagement?

Unserer Meinung nach liegt etwas in der Luft, das eine weitgehende Veränderung für die Arbeit in Projekten mit sich bringt: In vielen Organisationen wird von einer neuen Art der Zusammenarbeit gesprochen – weg von der machtorientierten Führung Einzelner, hin zu beteiligungsorientierten Teams. Eine tiefe Sehnsucht nach mehr Miteinander, unverstelltem Kontakt und mehr Persönlichkeit in Organisationen ist auszumachen, Zusammenarbeit soll auf Augenhöhe stattfinden. Klassische Ansätze treffen auf agile Methoden.

Es geht um mehr als um eine neue Technik. Es geht um die Haltung, mit der wir gemeinsam, sinnstiftend und nachhaltig in Projekten arbeiten. Zusammenarbeit auf Augenhöhe und Vertrauen in die Kompetenz, die guten Absichten und die Motivation aller Beteiligten entspringen einem positiven und potentialorientierten Menschenbild. Somit spielt einerseits die jeweilige Führungskultur der Organisation eine wichtige Rolle. Entsprechend förderliche Rahmenbedingungen können sich im Rahmen eines einzelnen Projektes andererseits aber auch partiell entwickeln.

Die Lernlandkarte bietet ein Rahmenwerk, mit dessen Hilfe Projekte gemeistert werden können. Grundhaltung und Philosophie zum neuen Projektmanagement werden dargestellt, ein Überblick über einzelne Schritte und Methoden gibt Handlungssicherheit, kurze Beispiele veranschaulichen, was in der Praxis möglich sein kann. Es wird eine Vielzahl von unterschiedlichen Methoden, Ansätzen und Tools vorgestellt. Aus der Perspektive einer reinen Methodenlehre mag daher die eine oder andere Unschärfe zu finden sein. Der Ansatz dieser Lernlandkarte ist also ein pragmatischer, mit dem ein allgemeiner Überblick ermöglicht werden soll.

Die Lernlandkarte “Projektmanagement” können Sie online erwerben.

Unabhängig davon steht der Autor, Tomas Schiffbauer (Berater und Partner bei Liebich & Partner), gerne für einen Dialog zur Verfügung. Nehmen Sie gerne hier direkt Kontakt mit ihm auf.

Foto: “Tomas Schiffbauer”

Ergebnisse unserer Studie “Agilität und Digitalisierung”

Agilität und Digitalisierung – kaum einer kann diese Themen umgehen. Wir haben dieses spannende Themenfeld zum Anlass genommen, unsere Kunden zu befragen und aus den Ergebnissen zu lernen.

Erhebung der Daten

Insgesamt haben bei der Umfrage 39 Firmen unterschiedlicher Größe teilgenommen. 80% der Unternehmen weisen eine Mitarbeiteranzahl von kleiner 1.000 aus, wobei hier wiederum knapp ¼ unter 50 Mitarbeitern liegt. 20% der befragten Unternehmen sind größer 1.000 Mitarbeiter.

Die befragten Unternehmen kommen aus den unterschiedlichsten Branchen (Maschinenbau, Chemie etc.) wobei auffällig ist, dass 38% Prozent ihre Zugehörigkeit nicht angegeben haben.

Die Teilnehmer kommen aus dem höheren Management mit Entscheidungsbefugnis bzw. sind Teil der Geschäftsführung / Vorstand.

Erkenntnisse aus der Studie

Die Erwartungshaltung an agile Organisationsformen ist homogen verteilt. Effizientes Arbeiten, effektives Arbeiten sowie eigenständiges Arbeiten stehen hier im Fokus. Den erhofften Nutzen, welche durch agile Unternehmensformen erwartet wird, ist groß. Am stärksten ausgeprägt sind

  • schnelle erste Ergebnisse
  • dynamisches Einbinden von Zieländerungen
  • verbesserte Kommunikation
  • erhöhtes Engagement der Mitarbeiter
  • mehr Eigenverantwortung im Team, sowie veränderte Führungskultur
  • Aktives Einbinden und Mitgestalten von und durch Kunden

Weitere Punkte mit schwächerer Ausprägung sind:

  • problemorientierte Umsetzung
  • Optimierung der Lernkultur
  • Weniger Führungsaufgaben im Vergleich zu herkömmlichen Organisationsformen
  • Aktives Einbinden und Mitgestalten von und durch Lieferanten (intern / extern)
  • Aktives Einbinden und Mitgestalten von und durch Partner

Die befragten Unternehmen geben an, dass in Ihrer Organisation, bis auf sehr wenige Ausnahmen, bereits agile Teams arbeiten (94%). Weitere Maßnahmen bzw. Methoden im Bereich Agilität sind:

  • Daily Scrum Meetings
  • Kollektive Aufwandsschätzung / Aufwandspoker
  • Sprints
  • Product Backlog
  • Burndown Charts
  • Pairprogramming / Pairdeveloping
  • Beteiligungsorientierte Moderationsmethoden (World Café, Open Space,…)

Vernachlässigbar für die Unternehmen ist die Methode Dragon Dreaming.

Das Thema Schwierigkeiten wird folgendermaßen von den befragten Organisationen gesehen. Das größte Hindernis ist mit 60% laut den Unternehmungen das Management. Danach folgt Widerstand aus der eigenen Belegschaft, sowie die Integration der Kunden. Weniger kritisch werden die Integration der Lieferanten und das Finden von neuen externen Partnern als zukünftiger Erfolgsfaktor gesehen.

Um diese Schwierigkeiten und Herausforderungen zu lösen ist eine Integration geeigneter Teammitglieder in Kombination mit der Einbindung von Bedenkenträgern ein probates Mittel der befragten Firmen. Teamschulungen, sowie Führungskräfteschulungen sind laut Umfrage ebenso ein wichtiges Mittel, um mit Herausforderungen erfolgreich umzugehen.

Nur ein Unternehmen sieht agile Methoden in den nächsten drei Jahren als nicht erfolgsrelevant. Bei den restlichen 38 befragten Unternehmen ist die Relevanz mittel (44%), hoch (28%) bis sehr hoch (24%). Eine Ähnliche Verteilung ergibt sich für den Zeitraum der nächsten 5 Jahre.

Das Thema Digitalisierung wird sehr unterschiedlich definiert. Die Unternehmungen (mehr als 45%) verstehen unter anderem folgendes:

  • Softwareeinsatz
  • Kollaborative Aufgabenverwaltung z.B. Trello, Outlook
  • Dokumenten Management Systeme
  • Kollaborative Dokumentenbearbeitung z.B. Google Docs
  • Firmeninternes WiKi
  • Mails statt Briefe

30% und weniger verstehen folgende Dinge unter Digitalisierung:

  • Intranet
  • Firmeninterne Chatprogramme
  • Ticketingsystem
  • Kollaborative Terminfindung Doodle

Bei der Nutzung von Apps, Diensten oder Lösungen kommt überwiegend das Diensthandy zum Einsatz. Nur in einem Fall wird das private Handy dazu genutzt.

Die Erwartungen der befragten Firmen an die Digitalisierung liest sich wie folgt. 61% erwarten effizienteres Arbeiten, fast gleich viele effektives Arbeiten (56%) und zu guter Letzt ca. 40% eigenständiges Handeln.

Den Hauptnutzen der Digitalisierung sehen die Firmen in der gesteigerten Effektivität durch Kollaboration, sowie Geschwindigkeit. Ökonomisch wie ökologisch nachhaltige Nutzen und ein modernes Auftreten stehen an zweiter Stelle. Interessanterweise steht die Attraktivität als Arbeitgeber auf dem letzten Platz der Befragung.

In einigen Firmen ist im Bereich Digitalisierung Einiges umgesetzt worden. Unter anderem werden Dokumenten Management Systeme, digitale Zeiterfassung, Chat und Instant Messaging eingesetzt (über 50%). Cloudlösungen, Home-Office Tage wie auch Enterprise Social Network oder bring-your-own-device gehören ebenfalls dazu. Entpersonalierte Arbeitsplätze spielen bei den Unternehmen keine Rolle.

Schwierigkeiten bei der Digitalisierung sehen die Firmen hauptsächlich bei Ihren Kunden bzw. bei den einhergehenden Übergabepunkten. Es folgen die üblichen innerbetrieblichen Schwierigkeiten bei der Belegschaft, gefolgt von der Schnittstelle zu Lieferanten, sowie das Finden von externen Lieferanten. Widersprüchlich ist hierbei die unterschiedliche Betrachtungsweise von Kunden (65% sehen dies als Schwierig) und Lieferanten (nur 35% sehen dies als Herausforderung).

Die Schwierigkeiten wurden wie auch schon bei der agilen Methodik durch Partizipation der Mitarbeiter und einer Neuausrichtung der internen Zusammenarbeit gemeistert. Auch die bewusste Wahl von Teammitgliedern, sowie das Integrieren von Bedenkenträgern führte zum Ziel. Interessanterweise wurden auch externe Informationen von mehr als ¼ der Unternehmen in Anspruch genommen.

Die befragten Organisationen sehen die Digitalisierung als wichtig an, mit den üblichen Ausreißern nach oben (sehr wichtig), owie nach unten (gering).

Schlussendlich wird die Relevanz der Digitalisierung als hoch bis sehr hoch eingeschätzt, nur wenige taxieren die Digitalisierung als gering oder mittel für die nächsten 5 Jahre ein.

Falls Sie an den detaillierten Ergebnissen der Studie interessiert sind schreiben Sie uns hier mit dem Hinweis zur Studie “Agilität und Digitalisierung”.

Foto: Rawpixel.com

Mit Design Thinking auf internationalem Boden zu neuen Business Modellen: Liebich & Partner auf der Impact Week 2017!

Als einer der “Founding Partners” der Impact Week im Jahr 2015 ist Liebich & Partner wieder aktiv dabei.

Nachdem die Impact Week 2015 und 2016 mit großem Erfolg in Kenia stattfand, ist sie in diesem Jahr nun insgesamt in drei Ländern vertreten: Rwanda, Kolumbien und Nigeria.

Das Modell wirkt! Neben der Unterstützung von Studenten bei der Entwicklung neuer Business Ideen können sich in diesem Jahr Interessierte von Design Thinking Experten im Einsatzland als Design Thinking Coach ausbilden lassen. Tomas Schiffbauer, Dipl.-Wirtsch.-Informatiker, Dipl. Coach und Partner bei Liebich & Partner nimmt dieses Angebot mit Spannung und Vorfreude an.

Tomas Schiffbauer: “Es ist die Gelegenheit meine Kenntnisse in Design Thinking zu vertiefen. Direkt mit und durch Pioniere des Design Thinkings und das in Kombination mit der Verbreitung der Methode und Initiierung von Projekte die der Allgemeinheit zu gute kommen. Das ist die Faszination und Motivation für mich. Der Ort Bogota liefert dann den letzten Kick. Dort habe ich bereits vor einigen Jahren in einem geschäftlichen Projekt gearbeitete und habe noch Kontakt zu damaligen Weggefährten. Die Planungen für ein Wiedersehen laufen schon.”

Gemeinsam Neues zu entwickeln, Dinge auszuprobieren – einfach zu machen – ist Teil des Antriebs von Liebich & Partner. Dies setzen wir auch in unseren neuen Räumlichkeiten NULL.EINS in Baden-Baden um (weitere Informationen unter „Digitaler Durchbruch! Eine „Digitalzündung“ von Liebich & Partner“). Mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Nationen auf der Impact Week 2017 gemeinsam innovativ zu werden und „out of the box“ zu denken schafft Weitblick, Offenheit und beflügelt uns in unserem Tun.

Wir freuen uns drauf und halten Sie informiert – live aus Bogota. Am 20.09.17 geht’s los! Weitere Informationen zur Impact Week 2017 gibt´s auf http://impactweek.net.

Foto: “Impact Week 2016”