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Agilium Worldwide Executive Search Group held its Annual General Meeting

Hosted by José Cardeira Seno of Prime Search Portugal, Agilium Worldwide Executive Search Group held its Annual General Meeting in Lisbon, Portugal

September 27 through Friday September 29. In attendance were 24 member firms and 46 delegates from around the globe.
The conference’s working sessions stimulated much interaction amongst members as strategic action items were established for the coming year. Activities included a series of face-to-face 121 meetings as a basis for follow up exchanges and action as well as a Round Table on marketing and brand building. Members participated in personal, professional video log VLOG sessions to give each one an instant digital tool to use for marketing, branding and promotion purpose. Guest speaker Ms. Clare Mahon, Managing Director AESC Europe and Africa, presented the latest global and regional news and statistics on Executive Search as well as a detailed explanation of the implications of the EU General Data Protection Regulation (GDPR) and how it affects Executive Search and those who partner with Agilium Worldwide.

Pedro Nieto, Chair of Agilium Worldwide and Partner at Ellis & Partners Spain, made a presentation of the Group’s future strategy. Attendees enjoyed the many social events, including a boat cruise, an evening of typical Portuguese fado music and gourmet dinners. The 12 spouses/partners were treated to a touch of the real Lisbon with a visit to a local market followed by the preparation of an authentic Portuguese meal, with olive oil and wine tasting. The first Agilium Worldwide Golf Tournament was inaugurated over the weekend. Agilium Worldwide members unanimously agreed on the venue for the 2018 conference to be held in Cape Town, South Africa with Cycan (Pty) Ltd. as the host member firm.
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Agilium Worldwide, LLC is a strategic alliance of retained boutique executive search
firms operating globally.
For information, contact Malcolm Coates, Executive Director
+44 20 7299 4226
malcolm@agiliumworldwide.com

Neue Arbeitsformen im Fokus der Digitalisierung und Industrie 4.0

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft tiefgreifend – allem voran unseren Arbeitsalltag. Günter Walter, Geschäftsführender Partner bei Liebich & Partner, erläuterte am vergangenen Montag im Rahmen der von der Wirtschaftsregion Ortenau (WRO) organisierten Veranstaltungsreihe „Informationen aus erster Hand“ welche neuen Arbeitsformen durch Digitalisierung und Industrie 4.0 entstehen.

„Dass wir mit dem heutigen Thema gerade hier zu Gast sind ist kein Zufall“, begrüßt WRO-Geschäftsführer Dominik Fehringer die Gäste am vergangenen Montag in der Volksbank Bühl. „Schon vor Jahren, in einer Zeit, in der viele Unternehmen noch in Wartestellung waren, hatte die Volksbank Bühl Mut zum Ausprobieren und zur Auseinandersetzung mit digitalen Themen.“ Schon seit 2008 ist die Volksbank Bühl auf verschiedenen Social-Media-Kanälen aktiv. Eine interne Plattform, ähnlich wie Facebook, verbindet die Mitarbeiter untereinander und bindet sie in Prozesse ein. Seit etwa einem Jahr nutzt die Immobilienabteilung Virtual-Reality-Brillen und führt digitale Wohnungsbesichtigungen durch. „In Zeiten der Digitalisierung und Industrie 4.0 müssen Unternehmen flexibel und agil sein“ freut sich Gastgeber und Vorstandsvorsitzender der Volksbank Bühl, Claus Preiss, über die Herausforderungen.

„Digitalisierung und Industrie 4.0 erzeugen durch den Einsatz von Maschinen in der Fertigung und Montage deutliche Effizienzsteigerungen“, so Referent Günter Walter. Für die Mitarbeiter bedeute dies weniger körperliche Belastung. „Dadurch entstehen ganz neue Arbeitsformen. Mitarbeiter haben vermehrt überwachende und steuernde Aufgaben.“ Sie erhalten digitale Unterstützung von Maschinen. Digitale Kompetenzen und lebenslanges Lernen seien dadurch dringend notwendig.

Besonders die Mitarbeiter, die der Generation Y angehören, seien die Treiber und Botschafter der Digitalisierung. „Übertragen Sie Verantwortung für Digitalisierungsprojekte an Ihre jungen Mitarbeiter zwischen 25 und 35 Jahren“, appelliert Walter. „Sie werden staunen, welche Motivationsschub das auslöst und wie diese digitalen Experten die erfahreneren Teammitglieder in den Fachabteilungen inspirieren. Die Jungen nehmen die erfahrenen Mitarbeiter mit auf die Reise und profitieren von deren Fachexpertise!“ An dieser Stelle bemängelt Walter die aktuelle Bildungslandschaft: „In unseren Schulen wird derzeit nicht das gelehrt, was die Wirtschaft braucht um zukunftsfähig zu sein.“ Das sei vor allem ein Generationenproblem. Eine weitere Herausforderung seien Mitarbeiter, die zwar fachlich gut sind, jedoch Schwächen im digitalen Bereich haben. Auf diese Mitarbeiter soll besonders geachtet werden. Diese dürfe man nicht fallen lassen, sondern durch Schulungen unterstützen. „Sobald die Mitarbeiter bereit sind, sich weiterzuentwickeln, ist das problemlos möglich“, versichert Walter.

In der von der Digitalisierung angestoßenen Entwicklung sieht Walter großes Potential: Die Mitarbeiter werden körperlich entlastet. Schwere und gesundheitsgefährdende Arbeiten werden von Maschinen und Robotern erledigt. Außerdem profitieren Mitarbeiter von der flexiblen Arbeitsweise und können individuelle Lebensentwürfe verwirklichen. Die Mitarbeiter müssen nicht mehr ausschließlich im Büro befinden um zu arbeiten. Auch das gängige „Nine-to-Five“-Modell ist veraltet. Mitarbeiter werden dadurch immer flexibler arbeiten. Das erfordert ein großes Vertrauen durch Geschäftsführer und Personalverantwortliche. „Flexibilisieren Sie Arbeitszeiten und Vergütungsmodelle und sichern Sie so die nachhaltige Wirkung der digitalen Veränderung im Unternehmen. Digitalisierung befördert die Vereinbarkeit von persönlichen Lebensbedingungen und Beruf.“

Foto: v. l.: Dominik Fehringer (WRO-Geschäftsführer), Günter Walter (Geschäftsführender Partner bei Liebich & Partner), Claus Preiss (Vorstandsvorsitzender Volksbank Bühl)

Quelle: PresseBox, Offenburg,

Hier gelangen Sie zur Publikation auf PresseBox

Bewerber-Check im Netz

Darstellung im Lebenslauf ist wichtig – doch hält Ihre Bewerbung einem Check im Netz stand?

Der Lebenslauf und seine Bedeutung im Bewerbungsprozess sind erst kürzlich in der Studie Recruiting Trends 2017 nochmals eindeutig herausgestellt worden. Bei ausgeschriebenen Stellen ist für 99% der Personaler ein strukturierter und aussagefähiger Lebenslauf das A und O der Bewerbung – zumindest für die erste Vorauswahl, um zu erkennen, ob ein Bewerber fachlich in Frage kommt.

Im weiteren Verlauf des Bewerbungsprozesses werden aber dann auch andere Beurteilungsinstrumente bzw. Informationsquellen benutzt. In den häufig zwei bis drei Auswahlrunden kommt es zu persönlichen Vorstellungsgesprächen, aus denen sich dann in der Regel zwei bis drei „Kandidaten der Endrunde“ herauskristallisieren.

Eindruck offline – Eindruck online

Mit diesen Endrundenkandidaten befassen sich Personaler dann sehr genau. Hier kommt es darauf an, den bisher entstandenen fachlichen und persönlichen Eindruck weiter abzurunden, da mit der richtigen Personalentscheidung für das Unternehmen doch einiges auf dem Spiel steht. Ein wichtiges – weil öffentlich zugängliches – Instrument dafür ist der „Profil-Check“ in sozialen Medien, der für Personaler nichts Neues ist. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass sich die beruflichen Angaben in den jeweiligen Medien mit den Angaben im Lebenslauf und natürlich auch mit den Aussagen im Vorstellungsgespräch decken. Inhaltliche Widersprüche an dieser Stelle führen zu Zweifeln, die vermeidbar und kontraproduktiv sind.

Ein gut gepflegtes Profil in den stärker beruflich orientierten Netzwerken XING und LinkedIn sollte einen übersichtlichen und professionellen Eindruck der Person erzeugen. In den eher privat ausgerichteten Netzwerken wie Facebook sollte man berücksichtigen, welche privaten Informationen und vor allem auch welche Bilder man von sich preisgibt. Hier kommen Partybilder oder negative Kommentare über frühere Arbeitgeber nicht gut an. Der Name des Bewerbers wird gerne auch mal durch eine Suchmaschine gejagt. Immerhin geben in der Studie 49% der Personaler an, Kandidaten in Einzelfällen über eine Websuche bspw. per Google überprüft zu haben, und 29% der Personaler überprüften bei Einzelfällen das Facebook-Profil der Kandidaten. Im Ergebnis führten diese Checks dann bei rund 12%  der Kandidaten zu Absagen. Schade für die Kandidaten, da dies höchstwahrscheinlich vermeidbar gewesen wäre!

Gute Profile helfen denen, die sie haben!

Gut gepflegte Profile in den jeweiligen Netzwerken sind nicht nur in einer aktiven Bewerbungsphase entscheidend. Sie werden zunehmend bedeutsamer, wenn man berücksichtigt, dass soziale Netzwerke für die Hälfte aller Personaler zu den wichtigsten Rekrutierungskanälen gehören. Gerade größere Unternehmen und auch Personalberater betreiben hier Active Sourcing, also die gezielte Ansprache von Bewerber über Online-Plattformen.

Nutzen Sie ihre Chancen und verstärken Sie ihr persönliches Profil durch gute Profile im Netz. Holen Sie sich dazu am besten Feedback von Freunden oder auch professionelle Unterstützung eines Beraters.

Welche Erfahrungen haben Sie zu diesem Thema gemacht?

Foto: “Andrey_Popov/Shutterstock”

Eine Buchempfehlung: “New Management” von Marcus Sassenrath

Begeisternd an dem Buch finde ich, dass darin locker-flockig und mit Seitenhieben gespickt, dargestellt wird, welche Notwendigkeiten (es ist die Rede von Veränderungsraten und Veränderungslücken) in den klassischen und etablierten Industrien dafür sorgen, dass hier schnell ein Umhandeln (Umdenken reicht nicht aus) stattfinden muss. Dieses Umhandeln bezieht sich auf mehr Beteiligung, schnelle und auch mal risikobehaftete Entscheidungen von den Menschen im Unternehmen, die es wirklich wissen. Die, an der Basis, die im Team.

Jetzt sagt der ein oder andere: „Und, was ist daran jetzt Neu? Das hören und lesen wir die letzten 1,5 Jahre andauernd.“

Spannend am Buch „New Management“ ist, dass die Geschichte bei einem Automobilzulieferer handelt. Hier ist die Rede davon, dass die Kunden, also die Automobilhersteller, in die Prozesse aktiv eingebunden sind. Mit ihnen partnerschaftlich auf Augenhöhe gearbeitet wird und Open Innovation Workshops gemeinsam mit ehemaligen Konkurrenten und Kunden durchgeführt werden.

Dies alles ist real! Denn dieses Unternehmen hat es geschafft. Sie haben den Wandel hin zu einem agil agierenden Unternehmen vollzogen. Die digitale Transformation wurde hier gemeistert und damit ist weit mehr gemeint, als die Einführung und Vernetzung eines ERP-Systems. Der Autor beschreibt, dass es geht und, das ist neu: WIE es gelingt!

All das, in der Branche, von der es immer heißt, es sei unmöglich. Weil die ach so übermächtigen Konzerne es nicht mitmachen. Das hat mich überrascht und gleichzeitig begeistert.

Der Punkt in diesem Buch ist, hier werden verschiedenste Lösungsansätze für die Themen Veränderung, Digitalisierung und Beteiligung angeboten. Es gibt eine Fülle an dezidierten Methoden und Werkzeugen, mit deren Einsatz es jedem Unternehmen gelingen kann den Wandel zu schaffen.

Was es nicht gibt sind Best Practice. Denn, die werden in einer sich immer schneller verändernden Welt in der es ein hohes Maß an Individualität in den Konstellationen der Zusammenarbeit gibt, nicht funktionieren. Jedes Unternehmen muss seinen passenden Erfolgsweg selbst finden.

Deswegen gilt es, die Anregungen anzunehmen, auszuprobieren, an die eigenen Rahmenbedingen anzupassen. Das was wirkt weiter entwickeln, was in die Irre führt verwerfen und Neues versuchen.

An einer Stelle möchte ich dem Autor allerdings wiedersprechen: So schreibt er: „… Dafür (Anm.: gemeint ist die kontinuierliche Veränderung) verfügen die Unternehmen über erprobte Change-Instrumente.“

Dies wage ich zu bezweifeln und aus meiner Berufserfahrung kann ich sagen, die Instrumente sind bekannt und sie sind auch erprobt. Dass die Unternehmen über sie verfügen stelle ich stark in Frage und dass Unternehmen sie tatsächlich regelmäßig oder gar kontinuierlich anwenden, ist mit Sicherheit die Ausnahme.

Wenn Sie sich zu Change-Methoden austauschen wollen oder Fragen zur erfolgreichen Anwendung haben, dann schreiben Sie mir! Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Fragen.

Mehr zum Thema “New Management” und Impact Week: https://www.liebich-partner.de/de/2017/08/28/impact-week-2017/

ch & Partner”

SCRUM erklärt in 4 Minuten – mit der Pizzeria Agile

L & P Berater Tomas Schiffbauer erklärt Ihnen in der Pizzeria Agile schnell und einfach die wichtigsten Fakten rund um SCRUM – und das in nur 4 Minuten:

ch & Partner”

Impact Week 2017 – Der Countdown läuft

Am 20. August war es soweit: Das Vorbereitungstreffen der Impact Week Bogota fand statt.

Im AppHouse in Heidelberg hat sich ein bunt gemischter Haufen von Freiwilligen getroffen. Von Jung bis Alt, von Informatiker über Designer bis hin zu Psychologen, Sie alle treibt das gemeinsame Interesse an Design Thinking an. Gleichermaßen der Spirit mit diesem Vorgehen andere Menschen zu unterstützen für sich und Ihre Umgebung Innovationen zu schaffen, die das Leben etwas besser machen und Erleichterung der Lebensumstände. Die Themengebiete umfassen bekannte oder offensichtliche Themen, wie FairTrade und Tourismus oder eher weniger offensichtliche, wie Public Policy oder …. Zu den Themen wurden Teams gebildet und erste Ideen gesammelt und Aufgaben für die Vorbereitung auf die Gespräche mit den Studenten verteilt.

Neben der Vorstellungsrunde und allgemeinen Organisatorischen Themen wurden auch Rollen, wie die des  Happiness Manager verteilt. Genauso wurde darüber gesprochen, welche Sorten Schokolade und Gummibärchen die geeignetste Nervennahrung sind und den höchsten Fun-Faktor haben…und dass Bogota auf gut 2.500 m liegt und trotz der Nähe zum Äquator dort im September eher europäisches Herbstwetter herrscht.

An Klamotten zu packen ist alles, was der Kleiderschrank hergibt: von Casual Business, über Freizeitkleidung für den Wochenendausflug bis hin zum feinen Zwirn für die Verleihung der Impact Week Awards am Ende der 10 Tage. Zusammen mit der Nervennahrung können da 23 kg Gepäck schon knapp werden.

Hier, für die Zwischenzeit ein paar Impressionen aus dem AppHouse. Im September geht es dann live weiter, wenn wir nach Bogota starten. Dann wird es auch ein paar YouTube Videos auf unserem Channel geben.

Foto: Liebich & Partner”

Canvas als Werkzeug für den kompletten Innovationsprozess

Inwiefern sich “Canvas” als Werkzeug eignet, um den kompletten Innovationsprozess abzubilden, schildern Dr.-Ing. Christoph Dill und Tomas Schiffbauer in folgendem Video…

Foto: Liebich & Partner”

Neue Innovationsmethoden – Canvas

Neue Innovationsmethoden gibt es vielfach – doch was haben diese für einen Nutzen?

Dr.-Ing. Christoph Dill und Tomas Schiffbauer geben einen kurzen Einblick in die Innovationsmethode “Canvas”…

Im nächsten Video wird gezeigt, inwiefern sich Canvas als Werkzeug eignet, um den kompletten Innovationsprozess abzubilden.

Foto: Liebich & Partner”

Lernlandkarte zum beteiligungsorientierten Projektmanagement

Wieso schreiben wir angesichts vieler neuer, progressiver Methoden gerade jetzt noch eine Lernlandkarte zum Thema Projektmanagement?

Unserer Meinung nach liegt etwas in der Luft, das eine weitgehende Veränderung für die Arbeit in Projekten mit sich bringt: In vielen Organisationen wird von einer neuen Art der Zusammenarbeit gesprochen – weg von der machtorientierten Führung Einzelner, hin zu beteiligungsorientierten Teams. Eine tiefe Sehnsucht nach mehr Miteinander, unverstelltem Kontakt und mehr Persönlichkeit in Organisationen ist auszumachen, Zusammenarbeit soll auf Augenhöhe stattfinden. Klassische Ansätze treffen auf agile Methoden.

Es geht um mehr als um eine neue Technik. Es geht um die Haltung, mit der wir gemeinsam, sinnstiftend und nachhaltig in Projekten arbeiten. Zusammenarbeit auf Augenhöhe und Vertrauen in die Kompetenz, die guten Absichten und die Motivation aller Beteiligten entspringen einem positiven und potentialorientierten Menschenbild. Somit spielt einerseits die jeweilige Führungskultur der Organisation eine wichtige Rolle. Entsprechend förderliche Rahmenbedingungen können sich im Rahmen eines einzelnen Projektes andererseits aber auch partiell entwickeln.

Die Lernlandkarte bietet ein Rahmenwerk, mit dessen Hilfe Projekte gemeistert werden können. Grundhaltung und Philosophie zum neuen Projektmanagement werden dargestellt, ein Überblick über einzelne Schritte und Methoden gibt Handlungssicherheit, kurze Beispiele veranschaulichen, was in der Praxis möglich sein kann. Es wird eine Vielzahl von unterschiedlichen Methoden, Ansätzen und Tools vorgestellt. Aus der Perspektive einer reinen Methodenlehre mag daher die eine oder andere Unschärfe zu finden sein. Der Ansatz dieser Lernlandkarte ist also ein pragmatischer, mit dem ein allgemeiner Überblick ermöglicht werden soll.

Die Lernlandkarte “Projektmanagement” können Sie online erwerben.

Unabhängig davon steht der Autor, Tomas Schiffbauer (Berater und Partner bei Liebich & Partner), gerne für einen Dialog zur Verfügung. Nehmen Sie gerne hier direkt Kontakt mit ihm auf.

Foto: “Tomas Schiffbauer”

Ergebnisse unserer Studie “Agilität und Digitalisierung”

Agilität und Digitalisierung – kaum einer kann diese Themen umgehen. Wir haben dieses spannende Themenfeld zum Anlass genommen, unsere Kunden zu befragen und aus den Ergebnissen zu lernen.

Erhebung der Daten

Insgesamt haben bei der Umfrage 39 Firmen unterschiedlicher Größe teilgenommen. 80% der Unternehmen weisen eine Mitarbeiteranzahl von kleiner 1.000 aus, wobei hier wiederum knapp ¼ unter 50 Mitarbeitern liegt. 20% der befragten Unternehmen sind größer 1.000 Mitarbeiter.

Die befragten Unternehmen kommen aus den unterschiedlichsten Branchen (Maschinenbau, Chemie etc.) wobei auffällig ist, dass 38% Prozent ihre Zugehörigkeit nicht angegeben haben.

Die Teilnehmer kommen aus dem höheren Management mit Entscheidungsbefugnis bzw. sind Teil der Geschäftsführung / Vorstand.

Erkenntnisse aus der Studie

Die Erwartungshaltung an agile Organisationsformen ist homogen verteilt. Effizientes Arbeiten, effektives Arbeiten sowie eigenständiges Arbeiten stehen hier im Fokus. Den erhofften Nutzen, welche durch agile Unternehmensformen erwartet wird, ist groß. Am stärksten ausgeprägt sind

  • schnelle erste Ergebnisse
  • dynamisches Einbinden von Zieländerungen
  • verbesserte Kommunikation
  • erhöhtes Engagement der Mitarbeiter
  • mehr Eigenverantwortung im Team, sowie veränderte Führungskultur
  • Aktives Einbinden und Mitgestalten von und durch Kunden

Weitere Punkte mit schwächerer Ausprägung sind:

  • problemorientierte Umsetzung
  • Optimierung der Lernkultur
  • Weniger Führungsaufgaben im Vergleich zu herkömmlichen Organisationsformen
  • Aktives Einbinden und Mitgestalten von und durch Lieferanten (intern / extern)
  • Aktives Einbinden und Mitgestalten von und durch Partner

Die befragten Unternehmen geben an, dass in Ihrer Organisation, bis auf sehr wenige Ausnahmen, bereits agile Teams arbeiten (94%). Weitere Maßnahmen bzw. Methoden im Bereich Agilität sind:

  • Daily Scrum Meetings
  • Kollektive Aufwandsschätzung / Aufwandspoker
  • Sprints
  • Product Backlog
  • Burndown Charts
  • Pairprogramming / Pairdeveloping
  • Beteiligungsorientierte Moderationsmethoden (World Café, Open Space,…)

Vernachlässigbar für die Unternehmen ist die Methode Dragon Dreaming.

Das Thema Schwierigkeiten wird folgendermaßen von den befragten Organisationen gesehen. Das größte Hindernis ist mit 60% laut den Unternehmungen das Management. Danach folgt Widerstand aus der eigenen Belegschaft, sowie die Integration der Kunden. Weniger kritisch werden die Integration der Lieferanten und das Finden von neuen externen Partnern als zukünftiger Erfolgsfaktor gesehen.

Um diese Schwierigkeiten und Herausforderungen zu lösen ist eine Integration geeigneter Teammitglieder in Kombination mit der Einbindung von Bedenkenträgern ein probates Mittel der befragten Firmen. Teamschulungen, sowie Führungskräfteschulungen sind laut Umfrage ebenso ein wichtiges Mittel, um mit Herausforderungen erfolgreich umzugehen.

Nur ein Unternehmen sieht agile Methoden in den nächsten drei Jahren als nicht erfolgsrelevant. Bei den restlichen 38 befragten Unternehmen ist die Relevanz mittel (44%), hoch (28%) bis sehr hoch (24%). Eine Ähnliche Verteilung ergibt sich für den Zeitraum der nächsten 5 Jahre.

Das Thema Digitalisierung wird sehr unterschiedlich definiert. Die Unternehmungen (mehr als 45%) verstehen unter anderem folgendes:

  • Softwareeinsatz
  • Kollaborative Aufgabenverwaltung z.B. Trello, Outlook
  • Dokumenten Management Systeme
  • Kollaborative Dokumentenbearbeitung z.B. Google Docs
  • Firmeninternes WiKi
  • Mails statt Briefe

30% und weniger verstehen folgende Dinge unter Digitalisierung:

  • Intranet
  • Firmeninterne Chatprogramme
  • Ticketingsystem
  • Kollaborative Terminfindung Doodle

Bei der Nutzung von Apps, Diensten oder Lösungen kommt überwiegend das Diensthandy zum Einsatz. Nur in einem Fall wird das private Handy dazu genutzt.

Die Erwartungen der befragten Firmen an die Digitalisierung liest sich wie folgt. 61% erwarten effizienteres Arbeiten, fast gleich viele effektives Arbeiten (56%) und zu guter Letzt ca. 40% eigenständiges Handeln.

Den Hauptnutzen der Digitalisierung sehen die Firmen in der gesteigerten Effektivität durch Kollaboration, sowie Geschwindigkeit. Ökonomisch wie ökologisch nachhaltige Nutzen und ein modernes Auftreten stehen an zweiter Stelle. Interessanterweise steht die Attraktivität als Arbeitgeber auf dem letzten Platz der Befragung.

In einigen Firmen ist im Bereich Digitalisierung Einiges umgesetzt worden. Unter anderem werden Dokumenten Management Systeme, digitale Zeiterfassung, Chat und Instant Messaging eingesetzt (über 50%). Cloudlösungen, Home-Office Tage wie auch Enterprise Social Network oder bring-your-own-device gehören ebenfalls dazu. Entpersonalierte Arbeitsplätze spielen bei den Unternehmen keine Rolle.

Schwierigkeiten bei der Digitalisierung sehen die Firmen hauptsächlich bei Ihren Kunden bzw. bei den einhergehenden Übergabepunkten. Es folgen die üblichen innerbetrieblichen Schwierigkeiten bei der Belegschaft, gefolgt von der Schnittstelle zu Lieferanten, sowie das Finden von externen Lieferanten. Widersprüchlich ist hierbei die unterschiedliche Betrachtungsweise von Kunden (65% sehen dies als Schwierig) und Lieferanten (nur 35% sehen dies als Herausforderung).

Die Schwierigkeiten wurden wie auch schon bei der agilen Methodik durch Partizipation der Mitarbeiter und einer Neuausrichtung der internen Zusammenarbeit gemeistert. Auch die bewusste Wahl von Teammitgliedern, sowie das Integrieren von Bedenkenträgern führte zum Ziel. Interessanterweise wurden auch externe Informationen von mehr als ¼ der Unternehmen in Anspruch genommen.

Die befragten Organisationen sehen die Digitalisierung als wichtig an, mit den üblichen Ausreißern nach oben (sehr wichtig), owie nach unten (gering).

Schlussendlich wird die Relevanz der Digitalisierung als hoch bis sehr hoch eingeschätzt, nur wenige taxieren die Digitalisierung als gering oder mittel für die nächsten 5 Jahre ein.

Falls Sie an den detaillierten Ergebnissen der Studie interessiert sind schreiben Sie uns hier mit dem Hinweis zur Studie “Agilität und Digitalisierung”.

Foto: Rawpixel.com