• MACHEN WAS DER KUNDE BRAUCHT NICHT WAS ER WILL

    Oft verstehen wir Kundenorientierung falsch - es geht nicht darum, das zu tun, was der Kunde will. Es geht darum, zu verstehen, was der Kunde braucht oder noch besser: Künftig lieben wird, obwohl er es bisher gar nicht vermisst hat. Darum ist es so wichtig, dass wir uns genügend Zeit nehmen, die Probleme und die Situation unser Kunden zu verstehen. Wir brauchen einen Blick auf die wirklichen Bedürfnisse, die echten Gründe, warum er unser Produkt kauft bzw. kaufen würde, wenn es schon verfügbar wäre. Um dieses Verständnis aufzubauen, hilft nur eins: In den Alltag, die Motivlage, die Welt des Kunden einsteigen. 

  • IN DEN SCHUHEN DES KUNDEN GEHEN

    Oftmals denken wir bei der Erstellung von Lastenheften und Kundenanforderungen sehr detailliert und technisch. Wir denken oft schon in der Art der Lösung, statt uns auf den Nutzen für den Benutzer/ den Anwender/ den Kunden zu konzentrieren. 
    Die Probleme dabei: 
     
    • Wir beschreiben oft Dinge und Themen die selbstverständlich sind.
    • Wir beschreiben schon die Lösung oder Teile davon, ohne die tiefe technische Lösungskompetenz darin zu haben (ist ja eigentlich die Aufgabe des Entwicklers eine gute Lösung für das Anwenderbedürfnis zu finden).
    • Wir verlieren den Fokus: Statt uns darauf zu konzentrieren, was das Produkt, die Dienstleistung, die Software etc. für den Kunden besser macht, beschreiben wir Lösungsaspekte.

    User story_small


    Ein Ansatz, um aus diesem Gedanken-Gefängnis zu kommen, ist die Methodik der User-Story. „Eine User-Story („Anwendererzählung“) ist eine in Alltagssprache formulierte Produkt-Anforderung. Sie ist bewusst kurz gehalten und umfasst in der Regel nicht mehr als zwei Sätze.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/User-Story). Klassisch formuliert der Product Owner im SCRUM in der User-Stories die Wünsche und Anforderungen der Anwender an Produkte und Leistungen. Aber wie formuliert man User-Stories so, damit sie eindeutig sind und selbst Laien sie verstehen? Soweit die Theorie:
  • HIER GEHTS IN DIE PRAKTISCHE UMSETZUNG - INVESTIEREN SIE IN USER-STORIES!

    Eigentlich ist es eine reine Übungssache: Nach den ersten 10-20 User- Stories wissen Sie wie es geht. Damit der Anfang nicht sch hart wird, haben wir hier für Sie ein Set zusammengestellt, mit dem Sie starten können:
     
    • Nutzen Sie die INVEST- Regel zur Formulierung:

    User Story2_small



    • Setzen Sie Post-It's mit Köpfchen ein 
    • Beachten Sie die  fünf Leitgedanken zur Formulierung!

    Alle Regeln und Tipps zum Erstellen von User-Stories finden Sie in unserem Download als Checkliste und Formular-Vorlage - Viel Erfolg beim Einsatz!

Laden Sie hier eine detailierte Beschreibung der User-Stories herunter

  • Christoph Dill

    Dr.-Ing., Dipl. Coach, Vorstand, Partner

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  • Christoph Siegel

    Dipl.-Betriebswirt

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  • Felix Pliester

    B.Sc.

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  • Tomas Schiffbauer

    Dipl.-Wirtsch.-Informatiker, Dipl. Coach, Partner

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