Change Management und New Work

Was wir darunter verstehen und warum das Thema aus unserer Sicht relevant ist.

Hinter dem zwar sehr bekannten aber uneinheitlich gebrauchten Begriff 'New Work' stehen neue Formen der Zusammenarbeit, die geprägt sind durch Selbstorganisation, Freiheit, andere Führungskulturen und kooperative Führungskultur. Deren transformatorische Auswirkungen auf alle Gesellschaftsbereiche und insbesondere auf den Businesskontext sind aus unserer Sicht ein zentrales Wirkungsfeld für jede Führungskraft.  

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In Zeiten von agiler Prozessgestaltung, agilem Management, New Work und den Einflüssen der Digitalisierung auf sämtliche Arbeitsabläufe stehen wir dafür, genau hinzuschauen, was Organisationen und insbesondere die Menschen, die dort arbeiten, unter der Überschrift „New Work“ brauchen, um mit den rasanten Veränderungen Schritt halten zu können.

Die mit New Work verbundene Veränderung oder besser gesagt Weiterentwicklung der Zusammenarbeit und der ganz persönlichen Herangehensweise an „Arbeit“, bringen viele von uns in massive Verunsicherung.

  • Warum müssen wir jetzt anders arbeiten? War es bisher nicht gut genug?
  • Wie soll meine Rolle künftig aussehen und funktionieren, wenn es kooperativer, agiler und autonomer werden soll?
  • Selbstorganisation - wie soll das mit Führung zusammenpassen?
  • ...

Verunsicherung auf der einen Seite und gleichzeitig der Bedarf an Neuorientierung und Weiterentwicklung des individuellen Selbstverständnisses, stellt uns alle vor besondere Herausforderungen, ganz besonders im Hinblick auf die „Mitnahme“ unserer Kolleginnen und Kollegen.  

Vor dem Hintergrund, dass auch Selbstorganisation Führung braucht, macht es Sinn, New Work und seine kollaborativen Bedingungen klug einzuführen und methodengestützt zu begleiten. Dazu zählt alle dort abzuholen, wo sie sind und bei der Umsetzung darauf zu achten, dass wir alle unsere individuellen Hintergründe und Erfahrungen haben.  Im Change brauchen wir daher unterschiedlichen Support und jeder durchläuft den Prozess in seiner Geschwindigkeit.

Werden Kompetenzen und Präferenzen der Mitarbeitenden transparent und effektiv mit einander in Einklang gebracht und die Phasen der Teamentwicklung berücksichtigt, entwickeln sich Synergieeffekte, die sich nicht nur positiv auf die Kultur und Kommunikation der Zusammenarbeit auswirken, sondern auch zur Beschleunigung der Weiterentwicklung beitragen.

New Work wird nur soweit positiv für uns alle und gleichzeitig wirtschaftlich vorteilhaft sein, wenn wir es wirklich authentisch, 'echt' meinen und daraus einen gemeinsamen Entwicklungsprozess für uns alle machen. New Work ist für uns alle eine Reise in ein anders, neues Land. Es braucht genau die Umsicht, die unbekanntes Terrain von uns abverlangt. Das ist spannend und anstrengend zugleich.

Nichts Gutes, außer man tut es

New Work - Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Arbeit

Wir können es als Chance oder als anstrengende Herausforderung sehen. Ebenso wie sich die Möglichkeiten verändern, verändern sich die Bedürfnisse aller Beteiligten. Dies eröffnet uns einen neuen Gestaltungsraum. Lassen Sie uns diesen aktiv zum Nutzen aller Teilnehmer gestalten. Ja, es erfordert Mut, Entdeckergeist, Optimismus - das ist genau der Punkt, an dem wir Sie mit unseren Methoden- und Denkansätzen unterstützen wollen: In den nachfolgend dargestellten Beiträgen stellen wir Ihnen ein breites Potpourri an konkreten Methoden, Tools, Hilfsmitteln aber auch Denk- und Führungsansätzen zur Verfügung, das Sie bei der Umsetzung von New Work - wie auch immer es bei Ihnen konkret aussehen soll - nutzen können.

  • VUCA ist ein Akronym und steht für Volatility, Uncertainly, Complexity und Ambiguty. Gemeint ist damit, dass die Dimensionen unserer Umwelt sich immer schneller verändern, dadurch weniger gut vorhersagbar werden somit mehrdeutige und verwirrende Situationen entstehen.

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  • Veränderung ist allgegenwärtig. Sie freut uns, weil sie Innovationspotenzial bietet. Sie macht uns Angst, weil wir uns (vielleicht) ändern müssen. Derzeit wird in der Diskussion zum Beispiel über Digitalisierung, Industrie 4.0 oder auch im Wandel der Automobilindustrie deutlich, dass wir oftmals eine Lücke zwischen der Veränderung im Außen (also im Markt, in den Bedürfnissen der Kunden, in der Gesellschaft) und im Innen (also im Unternehmen, in unserer Strategie oder in unseren Entwicklungsprojekten) haben. Wenn diese Veränderung zu groß wird, ist das Ende nicht mehr weit. AGFA, DUAL oder NOKIA lässt grüßen. Also geht es darum, drohende Lücken systematisch im Blick zu haben, um rechtzeitig zu reagieren. Aber wie?

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  • Es gibt eine kleine Gruppe von Menschen, die sehr offen für neue Ideen und Veränderungen sind. Egal wie viele auch schmerzhafte Erfahrungen sie in der Vergangenheit bereits gemacht haben.

    Auf der anderen Seite gibt es Bedenkenträger und Verhinderer, die, egal wie unvorbelastet sie in einen Veränderungsprozess gehen, von ihrer Grundhaltung „dagegen“ sind. Für einen erfolgreichen Veränderungsprozess ist es wichtig, auf alle Gruppen individuell einzugehen. 
     
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  • Jeder kennt sie: Ziele und Zielvereinbarungen. Auch gibt es eine unermessliche Anzahl an Methoden dazu. Oftmals werden aber die Basics verletzt, die ein so wertvolles Werkzeug dann zum unwirksamen und nutzlosen Formalismus oder zum mörderischen Instrument der Sklaventreiber werden lässt. Hier eine einfache Übersicht über die aus unserer Sicht vier wichtigsten Basics, um sich und sein Team effektiv zum Ziel zu führen.

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  • Neue Arbeitsweisen sind oftmals besonders dann problematisch, wenn alte, gut einstudierte Strukturen und Routinen durchbrochen werden. Gleichzeitig möchte man als Führungskraft auch nicht unbedingt akzeptieren, dass jeder Veränderungsprozess Zeit und Geduld braucht. Das Wissen über den Reifegrad ihrer Mitarbeiter kann Ihnen allerdings dabei helfen, die Umstrukturierung hin zu "New Work" durch einen situativ ausgerichteten Führungsstil erfolgreicher zu gestalten. 

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