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Change-Management – mehr als nur ein Schlagwort

Der Change-Bedarf in kleinen und mittleren Unternehmen steigt, nicht nur ausgelöst durch die Folgen der Weltkrisen. Veränderungen bergen vor allem Chancen: Wenn wichtige Faktoren beachtet werden, beginnt eine nachhaltige Transformation zu einem «New Normal», einer neuen Normalität.

„Die Intensität der Krise und die bis mindestens in das Jahr 2023 reichende Phase der Erholung zeigen den massiven Change-Bedarf bei Unternehmen auf, den die Covid-19-Pandemie ausgelöst oder verstärkt hat“, so Dr. Gerald Müller, Partner und Managementberater bei Liebich & Partner. „Vor diesem Hintergrund ist es entscheidend, dass Transformation ein Teil von Unternehmensvision und –strategie ist.“

Change-Bedarf in Unternehmen

Technologische Umbrüche wie Digitalisierung und neue Arbeitsformen lösen einen weitreichenden Change-Bedarf bei Unternehmen aus. An Schnelligkeit und neuen Facetten gewannen die geforderten Veränderungen durch die Weltkrisen. Und die Nachfrage nach Transformation wird noch weiter steigen. Das zeigt auch die branchenübergreifende Umfrage «Corona und Change» unter 150 Führungskräften der ersten und zweiten Führungsebene aus Deutschland und der Schweiz im Auftrag der Liebich & Partner Management- und Personalberatung AG, Baden-Baden. So sehen 97% der Führungskräfte weiterhin negative Folgen der Coronapandemie auf das operative Geschäft, 75% bewerten sie sogar als schwer bis massiv. Von einer Rückkehr zum operativen Geschäft wie vor der Pandemie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten ist nur fast jeder Dritte (30%) überzeugt. Jedoch geht beinahe die Hälfte (46%) davon aus, dass diese Erholung länger als zwölf Monate auf sich warten lässt. Die Intensität der Krise und die bis mindestens in das Jahr 2023 reichende Phase der Erholung verdeutlichen den massiven Change-Bedarf bei Unternehmen, den die COVID-19-Pandemie ausgelöst oder verstärkt hat.

Klare und realistische Vision

Der konsequente Unternehmenswandel gelingt am besten, wenn die Verantwortlichen von Beginn an eine klare und realistische Vision davon haben, wohin die Reise gehen soll, wenn also eine verständliche Marschrichtung vorgegeben wird. Diese Vision und ihr Leitbild stehen als fester Bestandteil im Zentrum eines Change-Prozesses:

  • Wie soll das Neue aussehen, das man dadurch erreichen will?
  • Wo müssen wir in fünf Jahren stehen bzw. wo wollen wir in fünf Jahren sein, damit wir weiterhin wettbewerbsfähig sind?
  • Was muss mit dem Change-Prozess mindestens erreicht werden?
  • Welche Kernkompetenzen sind in Zukunft entscheidend?

Eine Vision umzusetzen funktioniert, wenn sie im gesamten Unternehmen – in Führungskreisen wie auch in den ausführenden Ebenen – verstanden und vor allem auch angenommen und gezielt vorangetrieben wird. Genau darin verbirgt sich eine der grössten Herausforderungen für jeden Einzelnen: sowohl in struktureller als auch in emotionaler Hinsicht.

Lesen Sie den ganzen Fachartikel unserer Experten Steffen Hilser, Vorstand, Partner, Managementberater & Dr. Gerald Müller, Partner und Managementberater für Ganzheitliche Organisationsentwicklung, Marketing & Vertrieb national & international. Dieser ist erschienen im Fachmagazin Steuer- und Finanzratgeber für Unternehmen der WEKA BUSINESS MEDIA AG, Ausgabe NEWSLETTER 07 im JULI / AUGUST 2022.

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