Markus Zürker, M.Sc. in Psychologie und Unternehmensführung, vermittelt seit sechs Jahren Interim-Manager und Freelancer. Er kann sich nichts Interessanteres vorstellen, als Unternehmen genau da zu unterstützen, wo es brennt, und dann zu verfolgen, wie die „Macherinnen und Macher auf Zeit“ im Unternehmen wirken.
Auch wenn Unternehmen es immer wieder versuchen, nicht alle Probleme lassen sich intern lösen. Fehlen im Unternehmen die Kompetenzen, kommen Projekte, egal wie wichtig sie sind, nicht voran. Ist eine Stelle vakant oder fallen Mitarbeitende länger aus, können Kolleginnen und Kollegen das nicht dauerhaft auffangen. Besser ist es, man holt sich umsetzungsstarke Expertinnen und Experten ins Haus. Ihr Einsatz klappt kurzfristig und ist zeitlich begrenzt. Auf der Führungs- und Steuerungsebene bietet Interim-Management flexible Lösungen. Über Freelancing lassen sich auf Fachebene Lücken schließen.
Die Unternehmen erhalten ohne zeitaufwendiges Recruiting Zugriff auf spezifisches Know-how. Muss es schnell gehen und alle ziehen mit, reichen von der Anfrage bis zum Stellenantritt zwei bis sieben Tage. Auch das Onboarding entfällt, Interim-Manager und Freelancer sind erfahren und können direkt loslegen.
Interimslösungen eignen sich zur Überbrückung von Vakanzen bis zum C-Level. Darüber hinaus können die Macherinnen und Macher auf Zeit bei herausfordernden unternehmenspolitischen Themen die Steuerung und das Troubleshooting übernehmen – beispielsweise bei Restrukturierungen und Sanierungen in Krisensituationen oder in Transformations- und Changeprojekten. Ihr frischer Blick von außen kommt dem Unternehmen dabei ebenso zugute wie ihre Unabhängigkeit. Sie erlaubt ihnen, auch unbequeme Maßnahmen umzusetzen.
Freelancing kann ebenfalls befristet personelle Engpässe ausgleichen. Es bietet sich zudem an, wenn im Unternehmen für strategisch wichtige Projekte noch die notwendige Fach- oder Technologieexpertise fehlt.
Ein typisches Beispiel: In einem geschäftskritischen ERP-System sind Anpassungen notwendig. Damit der laufende Betrieb nicht ins Rutschen gerät, müssen der betroffene Fachbereich und die IT unter Zeitdruck Tests, Abstimmungen und Umsetzung koordinieren. Fehlt intern genau für diese Phase das nötige Spezialwissen, können externe Expertinnen und Experten das Know-how gezielt ergänzen, Schnittstellen klären und das Projekt stabilisieren. Freelancing bietet hier im doppelten Sinne Vorteile: Externe Spezialisten übersetzen notwendige Anpassungen schnell und strukturiert in Prozessrealität. Gleichzeitig geben sie ihr Wissen an das Projektteam im Unternehmen weiter.
Sind Interim-Management und Freelancing teuer? Stellt man fehlende Umsetzung, Mehrbelastung im Team und operative Risiken in Rechnung, kosten Verzögerungen und Vakanzen Unternehmen deutlich mehr. Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz der externen Mitarbeitenden sind eine klare Leistungsbeschreibung und Beauftragung sowie ein zügiger Auswahlprozess auf Unternehmensseite. Schnell sein lohnt sich, denn die begehrten Interim-Manager und Freelancer können zwischen Mandaten auswählen und entscheiden nach der Devise „First come, first serve“.