BEDÜRFNISORIENTIERTE INNOVATION MIT DESIGN THINKING

  • Drei Dimensionen des Design Thinking

    Bedürfnisorientierte Innovationsarbeit baut auf der Methode Design Thinking auf. Entwickelt vom Gründer der bekannten Design-Agentur IDEO im Silicon Valley und maßgeblich von Professoren der Standford University geprägt, bietet diese Methode eine systematische Herangehensweise an komplexe Problemstellungen.
     

    Innovationsprozsse vereinen drei wesentliche Komponenten:

    • (technologische) Machbarkeit
    • (wirtschaftliche) Tragfähigkeit
    • und (menschliche) Erwünschtheit

    Im Gegensatz zu vielen klassischen Innovationsprozessen, die vom technisch Machbaren her starten, stehen Nutzerwünsche und -bedürfnisse im Zentrum des Prozesses. Design Thinker schauen durch die Perspektive des Nutzers, des Kunden, auf das Problem.


    Der Prozess selbst durchläuft regelmäßige Rückkopplungen zwischen den Entwicklern einer Lösung und seiner Zielgruppe. Lösungsansätze werden schon früh sicht- und erlebbar gemacht, damit der potenzielle Anwender sie – lange bevor eine teure Produktion gestartet ist – bewerten kann. Dieses Feedback fließt wiederum direkt in den Entwicklungsprozess ein. So erzeugt Design Thinking praxisnahe Ergebnisse, die nicht nur attraktiv, sondern auch realisierbar und marktfähig sind.

  • DESIGN-THINKING PROZESS

    Der Design Thinking Prozess folgt dem Arbeitsprozess, dem im Design intuitiv gefolgt wird. Dabei geht der Ansatz weit über die klassischen Design-Disziplinen wie Formgebung und Gestaltung hinaus. Er führt Teams in iterativen Schleifen durch sechs Phasen. In den ersten drei Schleifen geht es darum, die eigene Sichtweise auf das Problem aufzubauen.
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    Nachdem der Problemraum abgesteckt ist, wird die Nutzerperspektive durch Beobachten und Empathie in das eigene Verstehen integriert. Dieser Perspektivenwechsel kann sich an Methoden wie der User Story, oder Jobs-to-be-Done orientieren.  Diese Ergebnisse werden anschließend zu seinem eigenen Problemverständnis verdichtet.

    Auf der nutzerorientierten Problemstellung aufbauend, wird in den nächsten drei Phasen versucht, eine nützliche Lösung zu erarbeiten. Zunächst soll eine Vielzahl an Lösungsmöglichkeiten generiert werden, um sich dann auf eine Möglichkeit zu fokussieren. In diesem Schritt hat sich die Methode des Kill your Darlings als nützlich erwiesen. Anschließend werden die übrig gebliebenen Lösungen an einer passenden Zielgruppe getestet.

    Durch das schnelle Prototyping und das organisierte Brainstorming soll die Erfolgswahrscheinlichkeit von Innovationen erhöht werden.

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  • Christoph Dill

    Dr.-Ing., Dipl. Coach, Vorstand, Partner

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  • Tomas Schiffbauer

    Dipl.-Wirtsch.-Informatiker, Dipl. Coach, Partner

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  • Felix Pliester

    B.Sc.

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