Von leicht entzündlichen Fakelträgern und versteinerten Bedenkenträgern

  • Die Veränderungsbereitschaft in jeder Gruppe von Menschen ist normalverteilt

    Es gibt eine kleine Gruppe von Menschen, die sehr offen für neue Ideen und Veränderungen sind. Egal wie viele Erfahrungen, auch schmerzhafte, sie in der Vergangenheit bereits gemacht haben. Auf der anderen Seite gibt es Bedenkenträger und Verhinderer, die, egal wie unvorbelastet sie in einen Veränderungsprozess hingehen, von ihrer Grundhaltung „dagegen“ sind.
     
    Für einen erfolgreichen Veränderungsprozess ist es wichtig auf alle Gruppen individuell einzugehen. Ein Projektteam für ein Pilot- oder Leuchtturmprojekt sollte Vertreter aus allen Bereichen enthalten. Damit ist sichergestellt, dass die Bedürfnisse aller Gruppierungen bekannt und Lösungen gefunden werden.
     
    Es gibt verschiedene Ansätze für Veränderungsprozesse mit unterschiedlicher Anzahl an Schritten oder Stufen. Sie reichen von 3 bei Lewin bis 8 bei Kotter.
  • Unabhängig vom Modell ist es erforderlich, dass die Hoffnungen und Befürchtungen aller Gruppen aufgenommen und behandelt werden. Die von den Bedenkenträgern und Verhinderern angeführten Wiederstände sollten dabei immer wieder mit ernsthaften Lösungsansätzen behandelt werden. Oftmals enttarnen die Bedenken Risiken, die von den eher optimistischen Teilnehmern nicht gesehen werden. So bietet sich ein großes Lernfeld für das gesamte Projektteam. Diese Learnings können dann für die folgenden Projekte als Teil des Vorgehens genutzt werden. 

Weiterführende Informationen und Anleitungen finden Sie in unserem Download.

  • Christoph Dill

    Dr.-Ing., Dipl. Coach, Vorstand, Partner

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  • Tomas Schiffbauer

    Dipl.-Wirtsch.-Informatiker, Dipl. Coach, Partner

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  • Andreas Schrenk

    Dr. phil., Dipl.-Päd.

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  • Felix Pliester

    B.Sc.

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