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Ausbalanciert führen

Ganz oder gar nicht führen? Projekte klassisch oder agil managen? Führungskräfte müssen sich nicht zwischen den beiden Extremen entscheiden. Sie können das ausschließende „Entweder-oder“ durch ein undogmatisches „Und“ ersetzen. Denn auch, wenn die Stile gerne gegenübergestellt werden, im Grunde ergänzen sie sich. Führung heute bedeutet, die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten zwischen den beiden Polen zu beherrschen und immer wieder von Neuem bedarfsgerecht zwischen klarer, stabilitätssichernder Steuerung und dem Entzünden dynamischer Schaffenskräfte zu gewichten.

Die Mischung macht‘s

Für Agilität spricht, dass Entscheidungsträger in Unternehmen angesichts der zunehmenden Komplexität und Unberechenbarkeit des Umfeldes an ihre Grenzen stoßen. Da macht es Sinn, Hierarchien abzuflachen und Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Fließen verschiedene Sichtweisen in Entscheidungen ein, lässt sich Komplexität leichter und besser managen. Im agilen Projektmanagement ist zudem beeindruckend, welche kreativen Kräfte freigesetzt werden, wenn sich die Einzelnen tatsächlich einbringen dürfen. Die erste Vorbedingung ist das Vertrauen der Führungskraft in die Stärken ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; die zweite sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die viel können, mehr wollen und tatsächlich bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

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