Buenos Aires: WCD Argentine Chapter, honored outstanding women in business for the fifth year
WCD honored outstanding women in business for the fifth year, at a virtual event held in the offices of LA NACION.
Starre Strategien mit langen Planungshorizonten haben ausgedient. Angesichts wirtschaftlicher Unsicherheit, technologischer Umbrüche und globaler Krisen setzen immer mehr Unternehmen auf Szenarioplanung – eine Methode, die verschiedene Zukunftsentwicklungen gleichzeitig betrachtet. Laut der Management- und Personalberatung Liebich & Partner AG wird dieser Ansatz 2026 zum bestimmenden Trend in der Unternehmensführung.
Die traditionelle Mehrjahresstrategie weicht zunehmend flexiblen, dynamisch überprüften Szenarien. Viele Unternehmen entwickeln verschiedene Zukunftsmodelle und passen diese regelmäßig an. „Unternehmen, die mit Szenarien arbeiten, reagieren spürbar schneller auf Veränderungen“, so Steffen Hilser, Vorstand Managementberatung der Liebich & Partner AG. Szenarioplanung ermögliche es, verschiedene Entwicklungen parallel zu denken, Handlungsoptionen frühzeitig vorzubereiten und agil zu entscheiden.
Digitale Technologien wie bspw. KI gelten als entscheidende Treiber für Wettbewerbsfähigkeit. Doch viele Organisationen behandeln sie weiterhin als isolierte Projekte. „Nachhaltige Wirkung entsteht erst, wenn neue Technologien horizontal integriert werden – also über Abteilungsgrenzen hinweg. „Das zeigen unsere Kundenprojekte deutlich“, sagt Hilser,„Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Datenanalysen entfalten erst ihren Wert, wenn sie Teil der gesamten Unternehmenswertschöpfung sind.“
„Entscheidend ist, dass Menschen den Wandel mitgestalten können. Führungskräfte müssen eigene Kompetenzen aufbauen, Mitarbeitende schulen, Vertrauen schaffen und die Veränderungen aktiv begleiten.“, ergänzt Nina Meyer, Vorständin Personalberatung von Liebich & Partner. „Nur wenn Technologie, Organisation und Personalentwicklung zusammengedacht werden, entsteht echte Zukunftsfähigkeit, denn Technologie allein ist kein Garant für Erfolg.“
In einer komplexen Unternehmenswelt gewinnen Klarheit und Verständlichkeit gleichermaßen an Bedeutung. „Strategische Arbeit heißt heute auch, bewusst zu entscheiden, was man nicht tut“, erklärt Hilser. „Unternehmen, die sich auf wenige erfolgskritische Handlungsfelder konzentrieren und ihre Szenarien klar und nachvollziehbar kommunizieren, schaffen Orientierung und fördern Akzeptanz, auch im eigenen Haus“, ergänzt Nina Meyer. So wird Kommunikation selbst zum Bestandteil moderner Führungskultur – und Fokussierung zur Voraussetzung für Agilität.
Unternehmen müssen ihre Märkte heute präziser analysieren als je zuvor. Dabei reicht es nicht mehr aus, Wettbewerber nur zu beobachten. Wichtig ist es, neue Markt-Logiken zu verstehen und daraus die eigene Position abzuleiten. „Erfolgreiche Unternehmen erkennen, wo sie besser sein können — und nicht einfach, wo sie besser sein müssen“, betont Hilser. Wesentlich sei die Konzentration auf eigene Stärken und Kernkompetenzen sowie die Felder, die das Kerngeschäft einzigartig machen. Gerade beim Eintritt in internationale und neue Märkte ist ein präzises Marktverständnis essenziell: Dies bedeutet, kulturelle Unterschiede zu berücksichtigen, Produktinnovationen und die Marktbearbeitung exakt auf regionale Anforderungen zuzuschneiden.
Wie begegnet man den veränderten äußeren Einflüssen und orchestriert diese gleichzeitig von Vorteil fürs Unternehmen?
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Steffen Hilser
Partner, Managementberater
Liebich & Partner
Steffen Hilser ist ein erfahrener und umsetzungsorientierter Strategieberater. Er unterstützt Unternehmen dabei, tragfähige Strategien zu entwickeln und wirksam in Ergebnisse zu überführen. Im Mittelpunkt steht …
Profil
Nina Meyer
Vorständin, Partnerin
Liebich & Partner
Seit 2017 ist Nina Meyer bei Liebich & Partner tätig und leitet Executive Search- sowie Recruitingprojekte im In- und Ausland. Seit 2026 verantwortet sie als …
ProfilWCD honored outstanding women in business for the fifth year, at a virtual event held in the offices of LA NACION.
Die Frage nach Tools wie KI oder Prozessen sollte erst an zweiter Stelle erfolgen.
Grundlegende Fragen zu Ressourcen und Machbarkeiten im Unternehmen sollten am Anfang gestellt werden.